Wer die Beschaulichkeit einer kleinen Gemeinde mit den Annehmlichkeiten eines
Badeurlaubs auf Rügen verbinden möchte, der findet in der 800 Seelen zählenden Siedlung Breege sehr gute Voraussetzungen vor. Breege liegt ziemlich an der nördlichsten Spitze von Rügen.
Zum Inselinneren hin liegt der Jasmunder Bodden. Er hat den Vorteil, dass hier kein so hoher Wellengang wie an den nördlichen Stränden von Breege ist und sich deshalb vor allem Familien mit Kindern hier sehr wohl fühlen. An der Küste zur eigentlichen Ostsee bietet Breege Surfern und Tauchern gute Bedingungen. Das sorgte dafür, dass sich Breege bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Badeort entwickeln konnte, dessen Einnahmen heute zu einem großen Teil aus dem Tourismus bestritten werden.
Zu den sehenswertesten Orten der Gemeinde zählen die historischen Kapitänshäuser, in denen man noch ein wenig vom einstigen Reichtum der Region spüren kann, der vorwiegend aus der Seefahrt stammt, obwohl auch die Fischerei hier in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region eine entscheidende Rolle spielte. Dass Breege einst zu den reichsten Orten der Insel zählte, sieht man auch im Park Juliusruh. Er entstand 1795 auf Betreiben des Adligen Julius von der Lancken und umfasste einst eine Fläche von zehn Hektar.
Ganz so groß sind die in Form eines Kurparks auch heute noch gepflegten Flächen nicht mehr, aber die Freunde der englischen und französischen Gärten kommen trotzdem noch voll auf ihre Kosten. Ebenfalls für die Naturfreunde ein Highlight wäre von Breege ausgehender Tagesausflug zur Stubbenkammer, dessen besonderes Highlight der immer mehr von der Erosion zerfressene Königsstuhl ist.