Loddin- Kölpinsee wird malerisch eingeschlossen von der Ostsee auf der einen und dem Achterwasser auf der anderen Seite. Man kann sich als Badegast also aussuchen, ob man sich am Meeressstrand entspannen oder sich in den Fluten der Peene abkühlen möchte. Die Tradition des Badetourismus wird in Loddin- Kölpinsee schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gepflegt. 1896 wurde das erste Hotel für die Badegäste eröffnet.
Die erste geschichtlich nachvollziehbare Erwähnung der Siedlung findet 1270 statt. Damals hieß der Ort noch Loddino und gab Auskunft darüber, dass man in der Bucht sehr viele Lachse fangen konnte. Der Namensteil Kölpinsee geht auf die Siedlung Colpin zurück, die allerdings im Dreißigjährigen Krieg vollständig vernichtet wurde. Ein Kennzeichen von Loddin- Kölpinsee ist der große Deich, der 1928 errichtet wurde, um die Siedlung vor einer neuerlichen Überflutung zu sichern, wie sie bereits 1904 und 1913 stattgefunden hatten.
Die Anbindung der Gemeinde an das Eisenbahnnetz im Jahr 1911 brachte eine deutliche Steigerung der Gästezahlen und die sozialistische Regierung nutzte den Ort vor allem für Jugendcamps. Heute beherbergen diese Anlagen ein großes Kurhotel, in denen sich Kinder und Eltern erholen können, die Probleme mit Hautleiden und Sorgen mit den oberen Luftwegen haben.
Auch auf mobile Urlauber ist Loddin- Kölpinsee eingerichtet. Sie können sich einen der 300 malerisch gelegenen Stellplätze im Ortsteil Stubbenfelde aussuchen, von dessen Küste man einen schönen Blick auf die auf der Ostsee vorbei ziehenden Schiffe und Fischerboote hat. Auf den schnellen Sprung in die Fluten muss man trotz Steilküste am Campingplatz nicht verzichten, denn er besitzt eine Stahltreppe, über die man zum Badestrand gelangen kann.